Neue Spielfeldgrößen bis D Junioren

Unsinnige Praktiken:

  • Unsere Nachwuchsfußballer trainieren, auf Positionen zu spielen, noch bevor sie den Ball beherrschen.
  • Trainer rechnen Tabellen aus, die wenig über den Erlebniswert der Spieler aussagen.
  • Limitierte Erwachsenen Spielrunden hemmen die Entwicklung grundlegender Fähigkeiten.

Optimale Wettspielformen für jede Altersstufe:

  • Es reicht nicht aus, dass Spiel 11 gegen 11 einfach durch das Spiel 7 gegen 7 zu ersetzen.
    Die Wettspielformen müssen optimal an die besonderen Bedingungen der jeweiligen Entwicklungsphase angepasst werden.
  • Alle Kinder müssen möglichst durchgängig am Spielgeschehen beteiligt werden. Spielen in einem relativ eng begrenzten Feld fordert und fördert das Gefühl für Ball und Raum.
  • Kinder sollen nicht früh in ein Starres Taktik-Schema gepresst, sondern Schritt für Schritt mit den Inhalten des Spiels 11 gegen 11 vertraut gemacht werden.

Beachtungsgegenstand und Kriterien der Studie:

Von 1992 bis 1995 waren Spiel- und Turnierformen der E- und F-Junioren auf verschieden großen Feldern beobachtet worden. Die Kriterien waren jeweils die Anzahl der

  • Tore und Torschussaktionen
  • Ballkontakte jedes Spielers
  • Zweikämpfe und Ballbesitzwechsel
  • Individuellen technisch- und taktischen Verhaltensmuster

Die Studie empfahl eine Neustrukturierung der Spielbestimmungen und hier besonders kleinere Spielfelder für E- und F-Junioren, die die spielerischen Fähigkeiten besser entwickeln lassen. Die jüngst erhobenen Empfehlungen des DFB weisen auch für die D-Junioren die Rückkehr zum 7 gegen 7 aus.

 


 

Sonderbestimmungen des DFB für den Kleinfeldfußball

Um Spielern bis D-Junioren altersgerechte Spielmöglichkeiten zu eröffnen, empfiehlt der DFB-Jugendausschuss den Mitgliedsverbänden für ihren Spielbetrieb die im folgenden genannten Sonderbestimmungen für den Kleinfeldfußball.

Spielregeln des DFB

Für Kleinfeldfußball kommen die vereinfachten Spielregeln zur Anwendung:

  1. Bei den E-Junioren und jüngeren ist Abseits aufgehoben
  2. Bei den E-Junioren und jüngeren kommt die Regel "Verstöße des Torwarts", die mit einem indirekten Freistoß bestraft werden, nicht zur Anwendung.
  3. Bei den E-Junioren und jüngeren gibt es nur direkte Freistöße, und der Strafstoss erfolgt aus acht Metern Entfernung.
  4. Bei den E-Junioren und jüngeren kann der Abstoß auch aus der Hand als Abwurf erfolgen.
  5. Bei den E-Junioren und jünger wird auf das Zeigen der Gelben oder Roten Karten verzichtet. Die Verwarnung eines Spielers wird durch ein Ermahnen ersetzt. Feldverweise sollen nur bei groben Unsportlichkeiten und Tätlichkeiten und grundsätzlich nicht bei technischen Wiederholungsvergehen ausgesprochen werden.
  6. Bei den E-Junioren und jüngeren dürfen unbegrenzt viele Spieler in einer Spielpause eingewechselt werden. Wiederholtes Ein- und Auswechseln ist gestattet.
  7. Bei den E-Junioren und jünger wird der falsche Einwurf nicht geahndet. Bei den E-Junioren erhält der Spieler die Möglichkeit, den Einwurf nach einer Erklärung durch den Spielleiter zu wiederholen.
  8. Es wird mit folgenden Ballgrößen gespielt

           G-Junioren: Leichtspielball Größe 4 (290 g)
            F-Junioren: Leichtspielball Größe 5 (290 g)
            E-Junioren: Leichtspielball Größe 5 (290 g)
            D-Junioren: Leichtspielball Größe 5 (350 g)

Es wird auf verkleinertem Spielfeld gespielt, und zwar mit folgenden Maßen:

                G-Junioren:    ca. 035 x 32 Meter      Spiel 7 gegen 7
                F-Junioren:    ca. 40 x 35 Meter         Spiel 7 gegen 7
               E-Junioren:    ca. 55 x 53 Meter         Spiel 7 gegen 7
            —   D-Junioren:    ca. 70 x 35 Meter         Spiel 7 gegen

 


 

Spielbetrieb und Sicherheitsbestimmungen

Der Spielbetrieb soll wie folgt geregt werden:

  1. Bei den F-Junioren und jünger soll kein Meisterschaftsbetrieb stattfinden. Den Mitgliedsverbänden wird empfohlen, dies im allgemeinverbindlichen Teil ihrer Jugendordnung zu verankern. Statt eines Meisterschaftsspielbetriebs sollen ausschließlich Freundschaftsspiele oder Turniere mit verkürzter Spielzeit durchgeführt werden.

  2. Bei den E-Junioren kann ein Meisterschaftsbetrieb mit kleinen Gruppen und einer geringen Anzahl von Spielern aufgenommen werden. Die Meisterschaftsspiele sollen sich auf Kreisebene beschränken. Es wird empfohlen, im Herbst und im Frühjahr getrennte Spielrunden durchzuführen, wobei die Gruppeneinteilung im Frühjahr nach dem Leistungsstand der Herbstrunde vorgenommen werden kann.

  3. Zusätzliche Spiel- und Übungsformen mit Spielern 4 gegen 4 werden in allen Altersklassen empfohlen.

  4. Das Betreten des Spielfeldes ist ausschließlich Betreuern und Trainern gestattet.

  5. Trainer, Betreuer und Familienmitglieder haben ihrer Verantwortung als Vorbilder gerecht zu werden. Die Mitgliedsverbände werden gebeten, besondere Ehrenkodexe für Trainer, Betreuer und von Begleitpersonen von Mannschaften der Altersklassen D-Junioren und jünger zu erlassen. Die Verantwortlichen der Vereine sollen darin verpflichtet werden, mäßigend auf Familienmitglieder und andere Zuschauer einzuwirken.



Sicherheitsbestimmungen

Zur Vermeidung von Unfällen sind Kleinfeldtore so im Boden zu verankern oder an Geländern zu befestigen, dass ein Umstürzen der Tore in jedem Fall ausgeschlossen werden kann.

 


 

Spielfeldgröße für G-Junioren

G-Junioren:

  • Spielfeld durch die Strafraum- und Mittellinie sowie Verlängerung 5 und 16 Meter Raum begrenzen.

 


 

Spielfeldgröße für F-Junioren

F-Junioren:

  • Spiel auf Jugendtore zwischen 16 Meter Raum und Mittellinie.

 


 

Spielfeldgröße für E-Junioren

E-Junioren:

  • Breite 35 Meter, Länge von Seiten- bis Verlängerung der entfernten Strafraumlinie.

 


 

Spielfeldgröße für D-Junioren

D-Junioren:

  • Spiel in einer Spielfeldhälfte, seitlich durch die Strafraum- und Mittellinie begrenzt.
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